Die richtige Werkstatt

Ein in Deutschland zugelassenes Automobil ist im Durchschnitt 8,3 Jahre alt, Tendenz steigend. Nach fünfzehn tausend Kilometern ist

El_Matador@flickr

bei älteren Modellen meist ein Ölwechsel fällig, ab dem ersten November müssen die Winterräder montiert werden und nach hunderttausend Kilometern muss der Keilriemen ausgetauscht werden.

Zwischendurch sind defekte Kopfdichtungen, schwache Batterien oder auch ein Loch im Auspuff ein Job für die Werkstatt. Aber welche „Schraubergarhage“ soll es sein? Besitzer von Automobilen bei denen die Herstellergarantie schon abgelaufen ist, müssen nicht mehr zwangsweise die Vertragswerkstatt für Reparaturen und Wartung aufsuchen. Das heißt in Deutschland für viele Fahrzeughalter: Werkstatt suchen.

Da gibt es die Schnäppchen, beispielsweise mit günstigen Angeboten für Ölwechsel oder einem „Sommer- bzw. Wintercheck“. Das kann im Einzelfall, wenn beispielsweise nur ein Ölwechsel ansteht, ausreichend sein. Aber spätestens wenn der TÜV ansteht, sollte ein Fachmann mal einen prüfenden Blick auf das beste Stück werfen.

Da ist es oft Abwägungssache, welche Reparaturen noch durchzuführen sind. Dann gilt vor allem für Laien, die zwar gern fahren aber außer Tanken bisher wenig Berührungspunkte mit ihrem KFZ hatten, Vertrauen ist das Wichtigste. So kann ein fachkundiges Urteil viel Geld sparen, vorausgesetzt der Kfz-Meister riecht nicht das Geschäft seines Lebens. Tests vom ADAC zeigen immer wieder, nicht alle Werkstätten nehmen es mit der Beratung besonders ernst. Auch daher gilt: Der Kunde sollte sich gut beraten fühlen, sich erklären lassen was warum gemacht wird und wie viel die Einzelne Leistung kostet.

Kommentieren